Kurzberichte 2010

bringt kurze Berichte zu Stefans Rennen, seinen Aktivitäten und Neuigkeiten aus der MTB-Szene

Jahresrückblick

2010-12-22



 



Jahresbericht von Erhard Goller


Die Erfolgsgeschichte geht weiter


Es ist bereits Tradition geworden, dass Erhard Goller für Stefan einen Jahresrückblick zur vergangenen Saison schreibt. Auch diesmal findet er die passenden Worte um Höhen und Tiefen der Saison ins rechte Bild zu rücken. Wie immer lässt er Stefan das Geschehen kommentieren.

Soccer-Cup

2010-12-04






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Soccer-Cup in Dettingen/Erms

Zum sechsten Mal gab es nun bereits den Soccer-Cup der MTB-Fahrer. Ursprünglich von Jochen Coconcelli, Benjamin Rudiger und Stefan ins Leben gerufen, lag in diesem Jahr die Organisation vor allem bei Jochen Coconcelli und der Radsport-Abteilung des TSV Dettingen/Erms. Im nächsten Jahr wird die Organisation ein neues Team übernehmen.

Wie immer ging alles Schlag auf Schlag. 14 Mannschaften mit rund 100 Spielern spielten im 10-Minutentakt von 9 Uhr bis 18 Uhr ohne große Pausen. Wie im richtigen Fußball gab es auch Gelbe Karten und Feldverweise; aber die Spiele verliefen fair und ohne Blessuren.

Leider gab es diesmal keine eigene Damen-Mannschaft, dafür spielten aber in vielen Teams Bikerinnen mit, die sich vor ihren männlichen Kollegen nicht zu verstecken brauchten.

Sowohl das Halbfinale als auch das Finale wurde erst im Elfmeter-Schießen entschieden.

Wer den nächsten Soccer-Cup organisiert und wo er stattfindet ist im Moment noch nicht ganz klar. Es scheint aber, dass er wohl in Richtung Schwarzwald wandert.

Kurzbericht

2010-10-10

 

Bild: Veranstalter

Le Roc d´Azur 2010

Bereits zum 27. mal wird das traditionell zum Saisonende stattfindende Bike-Fest in Südfrankreich ausgetragen.

Stefan startete am Freitag um 8 Uhr zum 83 km langen Roc Marathon an dem über tausend Fahrer und Fahrerinnen teilnahmen. Früh um 8 Uhr ging es los. Stefan: „Das Rennen lief gut heute. Ich habe in der Startphase gleich Gas gegeben, weil ich dem Getümmel entfliehen wollte. Allerdings hat es eine Weile gedauert, bis ich mich davon erholt hatte. Das Ganze hat aber trotzdem Spaß gemacht.“

Immerhin kam dabei ein guter 5. Platz, vor Alban Lakata, Hannes Genze und Manuel Fumic, heraus. Der zur Zeit unglaublich starke Jochen Käß gewann das Rennen vor Christoph Sauser.

 

Am Sonntag um 9:30 Uhr ging es auf den 56 km langen Rundkurs zum letzten Rennen der Saison, dem Roc d´Azur. Viele der Teilnehmer nahmen dies traditionsgemäß zum Anlass die Saison gemütlich zu Ende gehen zu lassen, während des Rennens mit den Mitfahrern zu plaudern oder die Landschaft Südfrankreichs zu genießen. Dazu gehörten auch Ralf Näf, Manuel Fumic, Lukas Flückiger, Martin Gujan, Tim Böhme und Stefan. Sie kamen in einer Gruppe alle gleichzeitig um Platz 200 herum ins Ziel. Während der Sieger, Alban Lakata noch eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 24 km/h hinlegte, kam Stefans Gruppe mit gemütlichen 18 km/h ins Ziel „gezockelt“.

Jetzt geht es wieder nach Hause und dann zum verdienten Urlaub ins etwas kühlere Schottland.

Kurzbericht

2010-09-26





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Deutsche Meisterschaft MTB Marathon

Das war ein unglückliches Wochenende für uns“, brachte Stefan die Situation auf den Punkt. Bereits gestern stürzte Thomas Dietsch während des Abschlusstrainings zur gleichzeitig stattfindenden französischen Meisterschaft schwer und brach sich den Oberarm direkt am Gelenkkopf. Die Verteidigung seines Meistertitels fiel damit schon mal aus.

Früh um 9:25 Uhr wurden die Herren auf die 107 km lange Marathonstrecke rund um den Dünsberg im hessischen Biebertal geschickt. Stefan: „Die Strecke war hervorragend ausgebaut und hat richtig Spaß gemacht.“ Stefan war auf das Rennen top vorbereitet und 30 km ging auch alles gut. Er und Karl Platt fuhren in der anfangs 12 Mann starken Spitzengruppe. Auf einem eigentlich unspektakulären Schotterweg gab Stefans Reifen plötzlich den Geist auf. Die anschließende Reparatur war zwar nach 3 min erledigt, aber „der Rhythmus war weg und ich allein auf weiter Flur. Die restlichen 75 Kilometer musste ich solo fahren. Damit waren alle Chancen auf einen vorderen Platz dahin.“ Etwas geknickt fügt Stefan hinzu „ausgerechnet heute musste ich mir den ersten richtigen Platten der Saison einfangen.“

Manuel Fumic und Hannes Genze traf übrigens an gleicher Stelle dasselbe Schicksal; beide beendeten danach aber das Rennen. Auch Bulls-Kollege Tim Böhme musste hier das Rennen aufgeben.

An der Spitze kristallisierte sich eine Dreier-Gruppe mit Kurschat, Milatz und Käß als Sieganwärter heraus. Karl Platt war heute nicht fit genug um dem Trio zu folgen, er kam als Fünfter ins Ziel. Stefan konnte sich immerhin noch auf Platz 6 vorarbeiten. Gewonnen hat Jochen Käß vor seinem Team-Kameraden Moritz Milatz und dem völlig erschöpften Wolfram Kurschat.

Kurzbericht

2010-09-21




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Kids Training im Bikepark Gomaringen

Der RV Gomaringen richtet an diesem Wochenende wieder sein großes dreitägiges Bikefest aus. Am Freitag gibt es die Schülerveranstaltung Bike&Run - Jugend trainiert für Olympia, am Samstag einen Dirtjump-Contest und am Sonntag den ALB-GOLD Juniors-Cup.

Wie jedes Jahr kommen Profis zum Abschlusstraining der Vereinsjugend. Diesmal ließen sich Gaby und Frank Stanger, Volker Ordowski, Torsten Marx und Stefan nicht lange bitten den jungen Bikern Tipps und Motivation mit auf den Weg zu geben.

Stefan: „ Es ist unglaublich, wie motiviert die Kinder sind. Egal ob sie trainiert oder untrainiert sind, sie gaben ihr Bestes und es hat ihnen, wie uns auch, sichtlich Spaß gemacht.“

Kurzbericht

2010-09-20








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Trans-Zollernalb

Marathon-Rennen, insbesondere die mehrtägigen Etappenrennen, erfreuen sich bei den Mountainbikern zunehmender Beliebtheit. So ist es nicht verwunderlich, dass es hierzulande nach der Trans Germany, der Trans Schwarzwald nun zum ersten Mal auch die Trans Zollernalb gab. In drei Tagen, ab dem 2010-09-17 waren 215 km über 4500 Hm durch den Landkreis Zollernalb mit seinem Wahrzeichen, der Burg Hohenzollern, zurückzulegen. Fast 500 Teilnehmer, darunter alle deutschen Topfahrer, der amtierende Weltmeister und Spitzenfahrer aus vielen europäischen Ländern nahmen teil.


Die Teilnehmer waren durchweg hoch zufrieden. Ein herrliches Wetter, eine wunderschöne Landschaft, die hervorragende Organisation durch Stephan Salscheiders Skyder Sportpromotion, die Unterstützung zahlreicher Sponsoren und das hochkarätige internationale Starterfeld führten das Unternehmen Trans Zollernalb zu einem vollen Erfolg.

3. Etappe: Albstadt – Hechingen

Die dritte und letzte Etappe der Trans Zollernalb verlief ähnlich wie die vorigen Etappen, nur noch schneller. Wieder etablierte sich eine Spitzengruppe in der besonders Jochen Käß das Tempo hoch hielt um Hannes Genze zum Sieg zu verhelfen. Das Unternehmen gelang auf die Sekunde genau. Mit gerade einer Sekunde Vorsprung gelang ihm der Gesamtsieg vor den zeitgleichen Kevin van Hoovels (BEL) und Alban Lakata (AUT).

Stefan fuhr mit der Minute Rückstand von der zweiten Etappe auf Platz 8 in der Gesamtwertung. Sein Fazit. „Das war genau die richtige Vorbereitung für nächsten Sonntag“

2. Etappe: Balingen – Albstadt

Bei herrlichem Wetter, aber nur mäßigen Temperaturen von um die 12 °C, ging es von Balingen aus gleich 400 m hinauf auf die Albhochfläche. Oben bestand die Spitzengruppe zeitweise aus 30 Fahrern. Aber schon am nächsten Berg reduzierte sie sich auf einen harten Kern von 15 Fahrern der wie gestern auch bis 10 km vor dem Ziel zusammenblieb. Genau da erwischte es Stefan mit einem Hungerast -„wahrscheinlich habe ich in der Hektik zu spät gegessen“ - und warf ihn um eine Minute zurück, die nicht wieder einholbar war. Mit 58 s Rückstand erreichte er als 12. das Ziel. An der Spitze fand ein Führungswechsel statt. Hannes Genze übernahm das Gelbe Trikot.
Die Abstände zwischen den ersten 12 Fahrern liegen unter einer Minute, so dass der morgige Tag die Spitze nocheinmal durcheinanderwirbeln kann.



Start in Bad Imnau

1. Etappe: Bad Imnau – Balingen

Die 61 km lange Strecke führte im Wesentlichen über geteerte Radwege und Schotterpisten mit nur kurzen und leichten Anstiegen. „Eigentlich liegt mir dieses Profil nicht, aber es ging erstaunlich gut“ schildert Stefan den heutigen Tag. „Mein Puls war stellenweise ganz oben, vom Training her genau das Richtige.“
Der Rennverlauf war wie erwartet schnell und manchmal etwas hektisch. Die aus 13 Fahrern bestehende Spitzengruppe raste gemeinsam Richtung Ziel. „Die Strecke war zu wenig selektiv und leistungsmäßig schien mir keiner der Fahrer heute in der Lage zu sein sich entscheidend absetzen zu können.“ war Stefans Eindruck. So fiel die Entscheidung über den Etappensieg im Zielsprint. Der Schweizer Andreas Kugler kam als erster über die Ziellinie, Stefan als 7. und Lokalmatador Torsten Marx als 13. mit lediglich 4 s Rückstand. Damit ist für die morgige Etappe noch alles offen.

Kurzbericht

2010-08-15

VAUDE MountainBIKE Trans Schwarzwald

Die fünfte Trans Schwarzwald führt vom nördlichen Schwarzwald 550 km über die malerischen schwarzwälder Berge und Täler in den südlichen Teil. In sieben Etappen geht es von Sasbachwalden aus bis zum Ziel, das diesmal hoch auf dem Feldberg liegt. Etwa 500 Einzel- und Teamfahrer, sowohl Profis als auch Amateure, nehmen die rund 15 000 Höhenmeter in Angriff. In diesem Jahr fahren Stefan und Karl Platt wieder als Team. Thomas Dietsch und Nachwuchsfahrer Simon Stiebjahn vom Team Bulls starten als Einzelfahrer. Das gut besetzte Starterfeld lässt einen spannenden Rennverlauf erwarten.


Moritz Milatz, Thomas Dietsch, Stefan und Manuel Fumic vor dem Rennen

Die erste Etappe der Trans Schwarzwald 2010 war auch zugleich die letzte für Stefan und Karl Platt. Karl erlebte am Morgen eine böse Überraschung. Magenkrämpfe und eine Magen- Darminfektion machten einen Start für ihn unmöglich. Stefan startete notgedrungen als Einzelfahrer. Schon bald musste er aber feststellen, dass seine Infektion von letzter Woche noch nicht so ausgeheilt war wie er sich das vorstellte. Schon in der Mitte des Rennens nahm er Geschwindigkeit heraus und fuhr dann gemeinsam mit Simon Stiebjahn die Etappe noch zu Ende.
„Jetzt kuriere ich mich erst mal aus und dann bereite ich mich auf die DM vor“, gab Stefan das Ziel für die nächste Zeit vor.

Kurzbericht

2010-08-08


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Marathon WM in Sankt Wendel

Im Ziel stand Stefan die Erschöpfung ins Gesicht geschrieben: „Wenn das nicht die WM im eigenen Lande gewesen wäre, ich wäre heute Morgen nicht gestartet“. Verständlich, er hatte sich zwei Tage vorher eine handfeste Erkältung eingehandelt. „Ausgerechnet jetzt, da ich in einer hervorragenden Verfassung bin“ fügt er enttäuscht hinzu. Aber richtig zufrieden waren bis auf Tim Böhme auch die anderen Bulls-Fahrer nicht, nicht einmal Karl Platt mit seinem siebten Platz. Genauso wenig Geburtstagskind Thomas Dietsch, bei dem es lange nach einem Podiumsplatz aussah.

Das Rennen auf der hügeligen 107 km langen Strecke rund um Sankt Wendel begann erwartungsgemäß gleich mit hoher Geschwindigkeit, die die anfänglich große Spitzengruppe bis ins Ziel bei behielt. Stefan konnte noch bis zur Rennmitte mithalten und musste dann abreißen lassen. Der spätere Sieger Alban Lakata lag 14 km vor dem Ziel scheinbar aussichtslos zurück, schaffte es aber in einem unglaublichen Kraftakt noch alle zu überholen und mit 5 s Vorsprung das Ziel zu erreichen.

Wie sehr die Tagesform Einfluss auf das Ergebnis hatte, sieht man schon daran, dass die ersten zehn Fahrer weniger als eine Minute voneinander trennte.

1. Alban Lakata (AUT), 2. Mirko Celestino (ITA), 3. Burry Stander (RSA),..., 7. Karl Platt, …, 9. Thomas Dietsch, …, 12. Tim Böhme, …, 29. Stefan

Kurzbericht

2010-07-17/24



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Craft Bike Transalp 2010

Von Füssen quer über die Alpen ging es bei der diesjährigen 13. Transalp bis nach Riva am Gardasee. 550 Zweierteams nahmen die 600 km lange und über 20 000 Hm gehende Strecke in Angriff. Bei den Herren gab es gut eine Hand voll Teams, die sich eine Sieges-Chance bei diesem prestigeträchtigen Etappenrennen ausrechnen konnten.

Bulls trat wieder mit Tim Böhme/Thomas Dietsch und Karl Platt/Stefan an.

Zum ersten Mal fuhren die Bulls-Fahrer alle mit dem nagelneuen 29“-Team Bike. Leider musste Tim Böhme das Rennen nach der fünften Etappe beenden.

Karl Platt hatte anfangs etwas Probleme. Unumwunden gab er zu: „Dies war meine härteste Transalp. Früher hatte es genügt, bei zwei Etappen ein Zeichen zu setzen. Heute geht das nicht mehr, da musst du bei jeder Etappe alles geben.“ Die Erfahrung von Karl und Stefan hat auch dieses Mal wieder zum Erfolg verholfen. Die beiden haben ihren Schwerpunkt auf das Gesamtziel konzentriert und weniger auf Einzelerfolge. Für Stefan ist es die fünfte Transalp mit drei Siegen. Karl Platt hat sieben Siege geschafft, Carsten Bresser vier und Mannie Heymanns zwei. Alle anderen Sieger konnten ihre Erfolge nicht wiederholen, darunter so klangvolle Namen wie Jan Ostergaard, Mauro Bettin und Bart Brentjens.

Ohne ein leistungsfähiges Team hinter den Sportlern sind große Erfolge heute nicht mehr möglich, und so haben auch Mechaniker Lukas, Physiotherapeutin Simone, Physiotherapeut Vincent sowie Manager Friedemann einen beträchtlichen Anteil am Sieg von Karl Platt und Stefan.

Etappe 8: Madonna die Campiglio - Riva del Garda

Es ist vollbracht. Stefan und Karl erobern ihren dritten gemeinsamen Transalp-Sieg. Stefan: „Wir sind überglücklich. Ich war die ganze Zeit wesentliche nervöser als bei allen Transalps zuvor. Erst gegen Schluss als es wieder wie gewohnt lief, wurde ich ruhiger.“ Die heutige Etappe begann wie üblich mit vollem Tempo, aber dann haben sich die Teams auf eine weniger hektische Gangart geeinigt. „Wir sind ja mit komplett neuem Material gefahren, was durchaus ein Sicherheitsrisiko sein konnte. Aber unsere Twentyniner haben das gehalten was wir uns von ihnen versprochen haben. Sie haben sicher ihren Teil zu unserem Sieg beigetragen“ zieht Stefan ein kurzes Resümee.

Etappe 7: Malé - Madonna di Campiglio

Die kürzest Etappe der Transalp hatte es in sich. Obwohl nicht einmal 50 km lang, ging es genauso viele Höhenmeter hinauf nach Md. di Campiglio wie bei der gestrigen Etappe. Um sich noch eine Siegeschance zu erhalten, musste das BiXS-Team angreifen, und das taten Buchli und Stoll auch. Stefan: „Die sind bis zum Anschlag gefahren.“ Um die Rennmitte waren noch 6 Teams beisammen an der Spitze. BiXS riskierte wohl alles und fuhr auf den letzten Kilometern noch um die 15 s heraus. Auf der Straße hinein nach Campiglio, auf der nach der Straßenverkehrsordnung zu fahren war, geschah es dann. Stoll kollidierte mit einem PKW, dessen Fahrer wohl keine Mitschuld traf und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Soweit man weiß, ging der Unfall glimpflich aus. Die drei nachfolgenden Teams, Merida, Bulls und Full-Dynamix verzichteten auf einen Sprint und fuhren gemeinsam über die Ziellinie.
Inzwischen hatte der angekündigte heftige Regen eingesetzt und durchweichte die nachfolgenden Fahrer, die z. T. auf der Höhe auch noch von seitlich einprasselndem Hagel bombardiert wurden.

Man kann nur hoffen, dass die Spitzen-Fahrer die morgige, letzte Etappe etwas ruhiger angehen.

Etappe 6: Ponte di Legno - Malé

So unberechenbar ist die Transalp, die Spitze wurde heute gehörig durcheinander gewirbelt. Merida verlor das Gelbe Trikot und Bulls hat es sich heute erkämpft. Beide Teams hatten einen Reifendefekt. Stefan verlor plötzlich Luft im Vorderrad als er an der Spitze auf einem Singletrail nach Case di Viso, mitten im Anstieg zur mit 2400 m höchst liegenden Stelle der Etappe, war. Stefan, weil er Geschwindigkeit herausnehmen musste: „Wenn ich langsam fahr, dann fahren alle langsam.“ Glück im Unglück, wenige hundert Meter später stand ein Wechselrad. Weniger Glück hatten die Merida-Fahrer, sie hatten keine Möglichkeit das Rad zu wechseln.

Mit Bulls an der Spitze unterwegs war das Team De Bertolis/Felderer mit denen sie sich die Führungsarbeit teilten. Die beiden kamen auch als Erste ins Ziel, Stefan und Karl Platt direkt dahinter. In der Gesamtwertung liegen Stefan und Karl jetzt mit 1:39 min vor BiXS und 5:35 min vor Merida. Die letzten beiden Etappen versprechen noch einiges an Spannung.



Panorama

Etappe 5: Livigno - Ponte di Legno

Die mit 107 km längste Etappe der Transalp, die Königsetappe, führte zunächst über drei Pässe auf 2300 m und dann 1700 Hm hinab ins Tal des kleinen Flüsschens Adda um von da an sofort wieder auf 2100 m Höhe zu steigen und endete nach einer weiteren Abfahrt in dem kleinen Städtchen Ponte. Im Gegensatz zu sonst gab es weder beim Start noch bei der Ankunft die übliche Musik, ein Teilnehmer verstarb plötzlich in der Nacht.

Nach dem Start ging es gleich einen Schotterweg mit 17% Steigung nach oben und sofort setzten die noch erfolglosen Attacken ein. Auf der Abfahrt konnte sich das Bulls-Team etwas absetzen, verlor aber wieder Zeit, weil Karl Platt wegen eines Reifendefekts mehrere Male Luft nachfüllen musste bis das Rad dann gewechselt werden konnte. Am letzten großen Berg setzte aber Hannes Genze zu einer erfolgreichen Attacke an und kam mit seinem Partner Andreas Kugler mit über 2 min Vorsprung ins Ziel. Stefan und Karl fuhren mit dem italienische Duo De Bertolis/Felderer als Dritte ins Ziel. Das Merida-Team übernahm damit auch die Gesamtführung vor BiXs und Bulls.

Stefan: „Ich bin mit dem heutigen Ergebnis eigentlich zufrieden, zumal es Karl wieder besser geht und noch nichts entschieden ist.“

Etappe 4: Scuol - Livigno

Es lief bisher nicht gerade optimal für uns“ zieht Stefan nach der Hälfte der Transalp Bilanz. An der Gesamtwertung hat sich an den ersten drei Plätzen auch heute nichts verändert, da alle führenden Teams zusammen durchs Ziel kamen. Den ersten Pass erreichten ca. 20 Teams gemeinsam. Stefan und Karl jagten als Erste die Abfahrt hinunter. Unten angekommen musste Karl aber wegen eines Plattfußes erst mal sein Hinterrad wechseln. Nach dem zweiten Berg konnten sie auf den herrlichen Singletrails zum Lago San Giacomo aber wieder Zeit gut machen und an die Verfolgergruppe heranfahren. Zwischenzeitlich hatten sich zwei italienische Teams absetzen können. Als das Team Adamello mit Felderer/De Bertolis in eine Absperrung fuhr, die eigentlich offen sein sollte, ergriff das zweite Team mit Celestino/Deho sofort die Gelegenheit und attackierte. Mit Erfolg, es kam mit 4 min Vorsprung vor Merida, Adamello, Bulls und BiXS ins Ziel.

Etappe 3: Ischgl - Scuol

Heute lag der höchste Berg der Transalp vor den Fahrern. Direkt von Ischgl aus ging es 1400 Hm hinauf zum 2700 m hoch liegenden Viderjoch. Eine Bergstrecke unter der besonders Karl zu leiden hatte. Karl und Stefan hatten oben 4 Minuten Rückstand auf die Spitze, die sie, nachdem es Karl wieder besser ging, nur zu einem geringen Teil auf den rasenden Abfahrten wieder gut machen konnten. Am Schluss kamen beide Bulls Teams auf Platz 6 und 7 mit über 3 min Rückstand ins Ziel. An der Gesamtwertung hat sich aber an den ersten drei Plätzen nichts geändert.

Etappe 2: Imst - Ischgl

Nach den gestrigen Regenfällen war nicht klar, ob die Etappe so wie geplant durchgeführt werden konnte. In der Nacht besserte sich die Wettersituation aber zusehends und die österreichischen Straßenbehörden konnten die Straßen wieder frei machen.
Auf den ersten 50 km gab es gleich drei Berge zu überwinden. Danach ging es 20 km stetig bergan nach Ischgl. Stefan: „Das war ein fieses Teilstück, immer auf und ab, und das obwohl wir schon drei Berge in den Beinen hatten“. Gleich am ersten Berg zur Venetalm preschte das BiXS-Team los und fuhr bis zu 2 min heraus. Karl Platt: „Die sind heute richtig auf Krawall gefahren. Wir mussten das nicht und haben unseren Rhythmus beibehalten“. Auf dem letzten besagten Teilstück haben dann Genze/Kugler von Merida zu Stefan und Karl aufgeschlossen. Hannes Genze übernahm die Führung mit Stefan und Karl hinten dran und jagte dem führenden Duo noch 90 s ab. BiXS gewann die Etappe vor Merida und Bulls und liegt jetzt mit ca.30 s in der Gesamtwertung vor Stefan und Karl.
Tim Böhme hatte Pech, ein Platten warf das zweite Bulls Team um mehrere Minuten zurück.

 

Etappe 1: Füssen - Imst

Das war ein Auftakt nach Maß. Bulls 1 und Bulls 2 auf den Plätzen 1 und 2. Nachdem die Vorjahressieger vom Team BiXS mit Lukas Buchli und Thomas Stoll gleich von Anfang an das Tempo vorgaben, bröckelten nach und nach die Teams weg. Oben am einzigen Berg, dem Marienbergjoch, blieben nur noch Karl Platt und Stefan übrig. Kurz dahinter aber gleich Tim Böhme und Thomas Dietsch, die nach der Abfahrt auf dem Weg nach Imst aufschließen konnten. So kam es zum Zielsprint, den Karl und Stefan vor Tim und Tom und dem BiXS-Team gewannen.
Stefan begeistert: „ Am Berg mit 20% Steigung kamen wir mit unseren 29ern problemlos nach oben, während die anderen mit den Rädern weg rutschen. Die neuen Räder sind einfach super.“

Technik

2010-07-16 StS

Dia-Schau

Bulls-Video



Mein erster 29“-Versuch

"Zurück zu den Anfängen". Das neue 29" Team Bike

Das neue Black Adder Black Adder Team 29 ist da! Seit Beginn des Jahres experimentieren wir mit den großen Laufrädern und ich habe in verschiedenen Rennen, vor allem aber im Training Erfahrungen gesammelt. Zusammen mit Bulls haben wir nun einen Carbon-Rahmen entwickelt, mit dem Ziel diesen erstmals bei der Transalp einzusetzen.

Für mich war die erste Ausfahrt auf unserem Titan-Prototypen wie ein Aha- Erlebnis und zeigte mir sofort das Potenzial das da noch schlummert. Der große Vorteil der "big wheels" sind die Abfahrten und ruppiges Gelände. Das Rad rollt einfach besser und man bleibt nicht an jeder Kante hängen. Außerdem hat man durch die größere Auflagefläche der Reifen mehr Grip in allen Fahrsituationen.

Die Eckdaten des neuen Rahmens sprechen für sich: 1091 g bei Größe 47, tapered Steuerrohr für mehr Steifigkeit beim Lenken, massives Tretlager für optimalen Vortrieb und filigrane Sitzstreben für den Fahrkomfort. Im Transalp Setup wiegt mein Rad 9,79 kg.



29" ist für mich eigentlich nichts Neues. Vor 16 Jahren habe ich schon mit meinem ersten "Bike" die heimischen Wälder unsicher gemacht. Es war ein 28" Schauff Trekking Bike mit 45 mm breiten Panaracer Smoke Reifen. Natürlich mit starrer Gabel aber ich kam locker mit meinen Kumpels auf ihren 26" MTBs mit.

Für mich ist das 29er das optimale Hardtail, es macht einfach Spaß damit zu fahren.

Kurzbericht

2010-07-11

 

Dolomiti Superbike in Villabassa, Südtirol

Stefan nahm zum ersten Mal an diesem 119 km langen Marathon teil. Am Tag zuvor regnete es, so dass die Temperaturen einigermaßen erträglich waren. Für Stefan und Karl Platt war es ein Test für die kommende Transalp, den beide erfolgreich absolviert haben. Platz 7 und 9 für Stefan und Karl waren die Platzierungen. Gewonnen hat der Schweizer Urs Huber vor dem Italiener Mirko Celestino, der zusammen mit dem fünftplatzierten Marzio Deho als Team an der Transalp teilnehmen wird. Stefan. „ Die Transalp wird angesichts der teilnehmenden Teams extrem schwer.“

Kurzbericht

2010-06-27



Ergebnisse

MTB Marathon EM in Montebelluna Italien

Die diesjährigen Europameisterschaften waren das genaue Gegenteil der letztjährigen. Eine Strecke von 130 km mit rund 3000 Höhenmetern und immer auf und ab. „Die Strecke war eigentlich toll, aber die Hitze trug dazu bei, dass es auf den letzten 30 km nur noch ums Überleben ging, wenn man nicht gerade Ralph Näf heißt. Der ist durchgefahren wie ein Moped.“ berichtete Stefan über den neuen Europameister.

Gleich nach 30 km musste Stefan wegen eines Durchschlags sein Laufrad wechseln. Karl Platt hatte Reifendefekt und fiel weit zurück, während Stefan sich wieder zur Führungsgruppe vorarbeiten konnte. Zur Rennmitte verlor er aber den Anschluss und biss sich auf Platz 20 fest, den er bis ins Ziel halten konnte. Karl Platt kam dann 20 km vor dem Ziel zu Stefan und die beiden fuhren gemeinsam weiter. Zufrieden klang Stefan nicht gerade, aber „nur die Ruhe bewahren und weiter trainieren“ ist das richtige Motto für die kommenden Aufgaben.

Kurzbericht

2010-06-05






Dia-Schau

CRAFT BIKE Trans Germany

Die vierte Trans Germany führte nach neuem Konzept entlang den Alpen von Garmisch-Partenkirchen nach Bregenz und verlief zu einem großen Teil auf österreichischem Gebiet.

Die allererste Trans Germany gewannen Stefan und Karl Platt noch als Team. Sie starteten erst wieder in der dritten Ausgabe und unterstützten Vorjahressieger und neuen Team-Kollegen Thomas Dietsch bei seinem Sieg.

Auch in diesem Jahr nahmen wieder alle Bulls-Fahrer teil. Seit letztem Jahr gibt es allerdings die ursprüngliche Team-Wertung für Zweier-Teams nicht mehr und alle starteten als Einzelfahrer.

Die dominierenden Fahrer waren Gesamtsieger Christoph Sauser und Alban Lakata mit dem zweiten Gesamtplatz. Das Team Bulls konnte den 4. und den 6. Platz für Thomas Dietsch und Stefan verbuchen. Einen Podiumsplatz gab es aber doch noch, das Team erreichte Rang drei der Team-Wertung.

4. Etappe von Sonthofen nach Bregenz

Auch heute fuhr der Tross zum größeren Teil auf geteertem Untergrund hinunter nach Bregenz, dazwischen nur der Riedbergpass auf 1400 m Höhe. Das Rennen hatte daher auch mehr den Charakter eines Straßenrennens. Karl Platt: „Mal was anderes, ich fand es aber nicht schlecht.“ Bereits nach wenigen Kilometern begannen die ersten über die gesamte Strecke anhaltenden Attacken. Die 600 m hinauf zum Riedbergpass schienen bei Stefan so zu verlaufen wie immer, die Spitzengruppe zog davon. Stefan: „Die Motivation war da und so hetzte ich der Gruppe hinterher.“ Mit Erfolg, auf dem Pass hatte er wieder aufgeschlossen. Von da an ging es im Höllentempo die Straße abwärts. Erst 15 km vor dem Ziel konnte sich eine Dreiergruppe mit Robert Mennen, Alban Lakata und Christoph Sauser absetzen, die auch in dieser Reihenfolge das Ziel erreichten. Dahinter kam eine 6-köpfige Verfolgergruppe mit Stefan, der den Zielsprint gewann.

3. Etappe von Pfronten nach Sonthofen

Bei herrlichem Wetter ging es heute 55 km, davon 42 km auf Asphalt, nach Sonthofen. Nach etwas mehr als 2 Stunden waren Christoph Sauser und Alban Lakata wieder als erste im Ziel. Dann kamen aber schon Thomas Dietsch als Dritter und an fünfter Position Stefan. Stefan haderte etwas mit seinen Leistungen am Berg: „Meine Grundlagenausdauer ist im Moment super, aber ich kann meine Spitzenwerte am Berg noch nicht abrufen.“ Thomas liegt im Augenblick 1 min hinter dem Gesamtdritten Schneidawind und Stefan trennen 11 s vom 5. Gesamtrang.

Karl Platt, der eigenem Bekunden nach im Augenblick nur 80% seiner Leistung abrufen kann, musste sich unterwegs mit einer gerissenen Kette und einem Platten herumschlagen. Auch Tim Böhme, der seine linke Seite bei einem Trainingssturz aufschürfte, kann nicht voll mitgehen.

2. Etappe von Lermoos nach Pfronten

Ein Einheimischer auf das Wetter angesprochen: „Bei uns regnet es schon seit 10 Tagen, aber das ist normal“. Insofern war das heute ein normaler Tag, mit einer Ausnahme, das Wasser kam vorzugsweise von unten.
Nach der ersten Bergwertung hatten sich Sauser und Lakata absetzen können und bis zum Ziel, das Lakata als erster durchfuhr, über 3 Minuten Vorsprung vor der 7-köpfigen Verfolgergruppe herausfahren können. Damit dürfte auch bereits eine Vorentscheidung für den Gesamtsieg gefallen sein. Die Verfolger mit Thomas Dietsch und Stefan kamen fast zeitgleich an. In der Gesamtwertung liegen die beiden auf den Plätzen 5 und 6 mit nur geringem Abstand auf den dritten Platz.


Bild: Veranstalter

1. Etappe von Garmisch nach Lermoos

Das Wetter meinte es nicht gut mit den Fahrern. Temperaturen von unter 10 °C, in der Höhe nur 3 °C, und durchweg Regen setzten den Fahrern zu. Stefan „es war einfach ungemütlich, eigentlich eklig.“

Wie zu erwarten war, setzten sich die Top-Fahrer schon am ersten Anstieg ab. Am letzten Anstieg vor Lermoos ergriff Christoph Sauser die Gelegenheit und zog davon. Mit über drei Minuten Vorsprung vor Thomas und Stefan auf den Plätzen 6 und 7 gewann er die erste Etappe vor Alban Lakata und Christian Schneidawind.

Kurzbericht

2010-05-23/24


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Stefan und Karl Platt am Stand des örtlichen ZEG-Händlers Fahrrad-Uhl

Weltcup Offenburg

Offenburg ist zweifelsohne eines der bestorganisierten Rennen Deutschlands; 20 000 Besucher sprechen für sich. Dass da die Streckenaufsichten noch die Nerven behalten haben, ist bewundernswert.

Da Stefan ja praktisch keine CC-Rennen mehr bestreitet, fand er sich mit Startnummer 112 in der Mitte des 226 Mann starken Feldes.“Vorne geht es nach dem Start ja noch gesittet zu, aber hinten, da ist Krieg, da spielen sich kleine Dramen ab.“ kommentierte Stefan. Nach der kurzen Einführungsrunde fand sich Stefan auf Rang 140 mit schon fast 4 Minuten Rückstand. Nach der zweiten Runde hatte sich das Feld soweit auseinander gezogen, dass er einigermaßen frei fahren konnte. „Manche Fahrer glaubten wohl sie fahren in der vierten Dimension und könnten auch in Lücken springen die gar nicht da sind“ spöttelte Stefan hinterher. Die freie Fahrt nützte Stefan aus und fuhr kontinuierlich noch bis auf Platz 73 vor. Sein 29“-Testrad bewährte sich auch hier, es flog geschmeidig über alle Wurzelstrecken.

Von den 102 U23-Fahrern, die ja mit der Elite starten, kamen ganze 16 ins Ziel. Fast alle anderen wurden ein Opfer der 80%-Regelung und wurden vorzeitig aus dem Rennen genommen. Eigentlich ziemlich frustrierend für diese jungen Fahrer. Auch die Bulls-Nachwuchsfahrer erwischte es.

Zeit für ein eigenes U23-Rennen hätte es genügend gehabt. Aber die UCI scheint hier wohl ziemlich beratungsresistent zu sein.

„Das liegt direkt auf dem Heimweg, da fahr ich morgen noch.“ erklärte Stefan und meinte damit das traditionsreiche Merdinger Straßenrennen an dem er schon öfters teilgenommen hatte. Und so tauschte er am nächsten Tag das Mountainbike mit dem Straßenrad. „Zur Zeit trainiere ich sowieso viel auf der Straße“ war die einfache Begründung.

Kurzbericht

2010-05-16


Dia-Schau

Bundesliga Heubach

Auf die Frage, weshalb Stefan in diesem Jahr mehr Cross-Country-Rennen fährt, kommt die Antwort: „Zum einen habe ich den Eindruck, dass mir das gut tut, obwohl ich nicht speziell darauf trainiere und zum anderen ist es eine gute Gelegenheit unsere Nachwuchsfahrer im Rennen zu sehen und zu unterstützen.“

Startplatz 30 und Endergebnis Platz 26 ist durchaus zufriedenstellend. „Wie üblich hätte ich problemlos nochmal so viele Runden fahren können. Bei so einem Rennen fällt es mir schwerer alles aus mir herauszuholen. Das ist anders, wenn man ein Ziel, wie z. B. in Singen, vor Augen hat.“ ergänzt Stefan.

Auch diesmal kam wieder das 29“-Rad zum Einsatz. Stefans Fazit: „Bei Matsch ist das Rad natürlich etwas im Nachteil, da sich auf dem größeren Stollenreifen auch mehr Dreck ansammelt. Der jetzt noch benutzte Titan-Rahmen hat sich beim aggressiven Bremsen und Lenken als etwas zu weich herausgestellt, aber sonst fährt das Rad einfach stabiler.“

Kurzbericht

2010-05-09



Dia-Schau

Singen Marathon

Als Sieger Tim Böhme den Satz „Wenn ich das nicht gewonnen hätte, dann wäre Stefan wohl sauer gewesen“ in Stephan Salscheiders Mikrofon sprach, da nickte Stefan beifällig und meinte kurz „da hat er aber recht“. Vorausgegangen war eine für das Team Bulls typische Teamarbeit. Stefan, der extra zur Unterstützung von Tim angereist war, diktierte von Anfang an mit Tim das Geschehen. Zunächst bildete sich eine ca. 20 Mann starke Spitzengruppe, die sich aber schon vor der letzten von zwei Runden auf einen harten Kern von sechs Fahrern reduzierte. Stefan hielt während des ganzen Rennens das Tempo an der Spitze so hoch, dass alle Ausreißversuche, vor allem der Schweizer Marathon-Asse, im Sande verliefen. Am Schluss konnte sich dann Tim Böhme ein paar Sekunden absetzten und gewann überglücklich vor Thomas Zahnd aus der Schweiz bereits zum sechsten Mal den Singener Marathon. Dahinter komplettierte Stefan, vor dem Schweizer Marathonmeister Alexandre Moos und dem bravourös fahrenden Torsten Marx, den Bulls-Erfolg. Thomas Dietsch, dem es heute nicht so gut ging, kam auf den15. Platz.

Stefan fuhr wieder mit seinem 29“-Testrad und war begeistert. „Ich wollte noch einige Tests machen, vor allem um die Übersetzungen zu prüfen die ich letzte Woche ausgetüftelt hatte. Das Singener Gelände ist geradezu ideal für ein 29“-Rad. Es ist zwar im Moment immer noch zu schwer, aber das bekommen wir noch in den Griff“.

Kurzbericht

2010-05-01

 

SympaTex bike Festival Garda Trentino

Nach Cape Epic war das für Stefan der erste Marathon in diesem Jahr. Er berichtete: „Das Rennen war von Anfang an sehr schnell und da mir im Augenblick noch die Rennhärte fehlt, musste ich gleich am ersten Berg Tempo herausnehmen. Die Distanz an sich war aber kein Problem.“

Stefan beendete das Rennen als neunter hinter Tim Böhme und Thomas Dietsch. Sieger wurde der Schweizer Urs Huber.

Karl Platt konnte das Rennen nicht zu Ende fahren, da er letzten Dienstag bei einer Trainingsausfahrt mit Stefan stürzte und so hart mit dem Oberschenkel auf eine Wurzel aufprallte, dass er nicht einmal mehr mit eigener Kraft zurück fahren konnte.

Kurzbericht

2010-04-18

Dia-Schau

MTB-Frühjahrsklassiker in Münsingen

Das Münsinger Rennen, das nächstes Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert, ist traditioneller Auftakt der Bundesliga. Sein Ruf ist inzwischen legendär und lockt alljährlich die Besten der Szene auf die Schwäbische Alb. Fast das komplette Bulls-Team mit Karl Platt, Tim Böhme, Stefan und Martin Gluth, Simon Stiebjahn und Marcus Nikolai vom Junior-Team waren am Start.
Stefan fuhr zu Testzwecken als einziger Fahrer ein 29-Zoll MTB, ein Bulls-Prototyp, noch mit rohem Titan-Rahmen. Nach dem Rennen schwärmte er: „Das Rad läuft super, stabil in jeder Lage und selbst die technischen Passagen waren ein Genuss.“ Lachend fügte er hinzu „Nur hat es im Moment leider noch zwei Kilogramm zuviel, aber bis zum nächsten Jahr macht es noch eine Schlankheitskur.“
Der Rennverlauf war spannend bis zur letzten Sekunde. Die Teams von Merida und Orbea, mit Olympiasieger Julien Absalon, lieferten sich einen Kampf an dem das Publikum seine helle Freude hatte. Ralph Näf holte sich mit einem Sekundenvorsprung den Sieg. Karl Platt kam auf Platz 11. Stefan und Tim Böhme fuhren das Rennen gemeinsam und kamen als 28. und 27. ins Ziel.

Kurzbericht

2010-03-28

Absa Cape Epic 2010. Sieg für Bulls

Das inzwischen berühmteste MTB-Etappenrennen ging in seine siebte Runde. Für Stefan war es bereits die vierte Teilnahme in Folge und der dritte Sieg. Spitzensportler aus aller Welt gaben sich in Südafrika, dem Ausrichter-Land der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft, ein Stelldichein.

Auf insgesamt 8 Etappen in der Umgebung Kapstadts wurden über 722 km und 14 635 Höhenmeter vom 2010-03-21 bis zum 2010-03-28 zurückgelegt. 600 Teams gingen an den Start und ca. 450 erreichten gemeinsam das Ziel.



Bildergalerie

Eine schöne Bilder-Sammlung von EGO-Promotion/Michal Cerveny können Sie sich hier ansehen.

Die Dia-Schau startet von alleine.


Bild: Veranstalter

Etappe 8: Oak Valley - Lourensford

Cape Epic ist entschieden. Team Bulls mit Stefan und Karl Platt gewinnt nun bereits das dritte Mal das bedeutendste Etappenrennen der Welt.

Die heutige letzte Etappe unterschied sich kaum von den anderen. Es ging gleich zu Anfang hart zur Sache. Sauser/Stander, die Flückiger-Brüder und später Hermida/Van Houts und Lindgren/Giger wollten wohl unbedingt an die Spitze. Hermida/Van Houts haben es dann geschafft. Nach ihnen fuhren Lindgren/Giger und Sauser/Stander noch aufs Podium. 47 s dahinter Stefan und Karl. Vier Minuten später Evans/Lakata und wenig dahinter Böhme/Dietsch vom zweiten Bulls-Team auf Platz sechs.

Die führenden Teams kamen alle separat ins Ziel, das Bild der letzten Jahre, als sie meist gemeinsam über die Ziellinie fuhren, gab es nicht; eigentlich schade.

Wir hatten heute noch super gute Beine“ schwärmt Stefan. „Als wir gegen Schluss zu dritt vorne lagen, klemmte sich bei mir die Kette zwischen Ritzel und Speiche: Dabei verbog sich ein Kettenglied und wir mussten die Kette wechseln. Den Zeitverlust konnten wir nicht mehr gutmachen. Die restliche Strecke fuhren wir dann entspannt und genossen die letzten Kilometer der Cape Epic.“

Jetzt kann sich das Bulls-Team mit allen Beteiligten entspannen und den großartigen Sieg genießen. Heute Abend geht es zum Feiern zur Stage 9. Physiotherapeut, Geschäftspartner und Freund Vincent organisierte das Fest zu dem sich rund 200 Fahrer und Freunde angemeldet haben.


Bild: Veranstalter

Etappe 7: Oak Valley - Oak Valley

Bulls 1 have improved their leading margin in the GC significantly today. An amazingly consistent team.“ Diese Nachricht im Cape Epic-Live Ticker trifft den Nagel auf den Kopf. Lange Zeit hatte es so ausgesehen als ob das Scott-Team Schurter/Vogel den Tagessieg davon tragen würde. Aber auf den letzten Kilometern ging den beiden offensichtlich die Kraft aus und die Flückiger-Brüder konnten sich erneut den Sieg holen. Nur 6 s dahinter kamen aber bereits Stefan und Karl und holten sich den zweiten Platz. Platz drei ging an Hermida/Van Houts. Stefan und Karl gehen jetzt mit einem Zeitpolster von 11 min in die morgige letzte Etappe des Cape Epic.

Stefan schildert die Etappe so: „Das Scott-Team hatte von der ersten Sekunde an nur Druck gemacht. Dahinter bildete sich eine Gruppe, die sehr gut zusammengearbeitet hatte, so dass wir immer folgen konnten. Am Berg oben haben wir uns alle verfahren, keiner weiß eigentlich genau warum, und viele Teams überholten uns. Jetzt galt es die Lücke wieder zu schließen. Sauser, der offensichtlich Magenprobleme hatte, konnte von da an nicht mehr folgen. Schurter/Vogel immer in Front und die Brüder Flückiger, Hermida/Van Houts und wir hinterher. Ein paar Kilometer vor dem Ziel zog es Nino Schurter den Stecker und wir überholten. Kurz vor dem Ziel passierte uns noch ein Malheur, Karl bog falsch ab und ich krachte auf ihn. Ist aber alles gut gegangen und wir kamen glücklich ins Ziel. Morgen werden wir den Kampf um den Etappensieg sicher anderen überlassen.“

Bild: Veranstalter

Etappe 6: Worcester - Oak Valley

What a race!“ war eine halbe Stunde vor Rennende der Kommentar im Cape Epic - Live Ticker. Stefan gestern noch „ich rechne mit 5 Stunden Renndauer“. Von wegen, 20 min weniger brauchten die Top-Teams für die 123 km lange und über 2240 hm führende Strecke. Sauser/Stander kündigten noch gestern an, dass sie es den Bulls schwer machen wollen. Wer es wem schwer gemacht hat, lässt sich im Moment noch nicht sagen. Auf jeden Fall schenkten sich beide Teams keine Sekunde und kamen im Sprint bis auf 1/10 s gleichzeitig ins Ziel. Die Flückiger-Brüder konnten sich im letzten Renndrittel absetzen und ergatterten mit über 2 min Vorsprung den Etappensieg. Evans/Lakata (4. Platz) und Stander/Sauser haben ihre Plätze in der Gesamtwertung getauscht. Stefan und Karl Platt fahren weiterhin im Gelben Trikot mit unverändert 7 min Vorsprung. Auf dem 5. Platz landeten Genze/Kugler von Merida 1. Tim Böhme und Thomas Dietsch vom Team Bulls 2 zeigten mit Platz 7 erneut ihre Stärke.

Heute konnten uns Sauser/Stander nicht abhängen und morgen geht´s sicher nochmals rund“ meinte Stefan und fügt an „schaun mer mal.“

Etappe 5: Worcester - Worcester, Zeitfahren

Eigentlich war das heute das Terrain für die XCO-Spezialisten. 27 km und 860 hm auf typischem Cross-Country-Gelände. Aber von wegen, Sauser/Stander gewannen die Etappe zwar mit 1 min Vorsprung, dann aber kamen die Marathon-Spezialisten Evans/Lakata und Stefan mit Karl Platt. Auf Platz vier liegen Hermida/van Houts und direkt dahinter kommen schon Tim Böhme und Thomas Dietsch vom zweiten Bulls-Team. Im Gesamt-Klassement hat sich an der Spitze nichts geändert.

Das war heute schon schwer für mich und alle sind müde. Karl ist so stark zur Zeit, er ist alles von vorne gefahren und ich konnte mich an sein Hinterrad heften“ ist Stefans Tagesbilanz.



Bild: Veranstalter



Bild: EGO-promotion

Etappe 4: Ceres - Worcester

Die erste Hälfte des Cape Epic ist schon vorbei und drei Teams haben sich als Anwärter auf den Gesamtsieg herausgeschält. Sauser/Stander, Evans/Lakata und natürlich die Bulls. Sie belegten auch heute die Podestplätze. Sauser/Stander holten sich heute ihren zweiten Tagessieg, Stefan und Karl den zweiten Platz und kurz dahinter Evans/Lakata den dritten Platz. Im Gesamtklassement folgen jetzt auf Stefan und Karl mit 6 min Abstand Evans/Lakata und mit 8 min Abstand Sauser/Stander. Die bisherigen Zweiten Brentjens/Pietersma sind auf Platz 5 mit 22 min Rückstand zurück gefallen. Stefans gestriger Kommentar „... now the fight really starts“ scheint sich zu bewahrheiten.

Stefan berichtet: „Das war ein schwerer Tag heute mit leichten Startschwierigkeiten. Erst gegen Ende der Etappe ging es mir wieder besser. Die Etappe war eine richtige CC-Strecke ohne jede Erholungsmöglichkeit und mit starkem Wind. Kein Wunder also, dass Sauser/Stander keine Gelegenheit ausließen Attacken zu fahren um alle abzuhängen. Wir konnten das aber bis zum letzten Anstieg zusammen mit Evans/Lakata verhindern.“

Bild: EGO-promotion

Etappe 3: Ceres - Ceres

Auf den letzten Kilometern der dritten Etappe, die über 120 km auf einer kurzfristig abgeänderten Route führte, schien der Bulls-Sieg in greifbarer Nähe zu sein. Aber beide Führungsmotorräder nahmen eine falsche Abzweigung. Stefan und Karl als auch Brentjens und Pietersma fuhren hinterher. Das kostete das Team über 4 min. Die weiter hinten fahrenden Sauser/Stander und die Flückiger-Brüder, die sich auch verfuhren, waren die Nutznießer. Trotzdem kamen Stefan und Karl Platt noch auf Platz drei und eroberten das Gelbe Trikot. Evans und Lakata hatten einen Defekt-Tag und fielen auf Gesamtrang drei zurück. Auch das Bulls-Team 2 mit Tim Böhme und Thomas Dietsch hatte viele Reifendefekte und kam erst mit halbstündiger Verspätung ins Ziel.

Stefan: „Heute war es heiß und ohne jeden Schatten. Morgen wird es vermutlich im übertragenen Sinne auch so sein. Viele Teams haben sich heute zurückgehalten und ausgeruht und wollen wohl einen Tagessieg anpeilen“.


Bild: EGO-Promotion

Etappe 2: Ceres - Ceres

Mit Team-Geist erobern Stefan und Karl Platt den zweiten Podestplatz und Platz zwei in der Gesamtwertung. Brentjens/Pietersma, Stefan/Karl Platt und Evans/Lakata kamen im 2 s - Takt durchs Ziel geschossen. Wie gestern, als Karl Platt nach einem Reifendefekt ein Rad von Thomas Dietsch bekam, half diesmal Tim Böhme selbstlos Stefan aus derselben Situation. Großer Verlierer der Etappe waren die bisherigen Gesamtzweiten Sauser/Stander. Burry Stander musste wohl der letzten Etappe Tribut zollen. Die beiden liegen jetzt 19 min hinter den weiterhin führenden Evans/Lakata zurück.

Stefan am Telefon: „Heute ging es mir deutlich besser. Die Etappe mit ihren vielen Singletrails hat voll Spaß gemacht. Dummerweise wussten wir gar nicht, dass wir um den Sieg fahren. In der Hektik haben wir nicht mitbekommen, dass die ursprünglich führenden Flückiger-Brüder gar nicht mehr vorne liegen.“


Bild: EGO-Promotion

Etappe 1: Diemersfontein – Ceres

Gleich die erste Etappe, die zweitlängste überhaupt, hatte es in sich.

Der Südafrikaner Evans und sein österreichischer Partner Lakata holten sich mit über drei Minuten Vorsprung den Etappensieg. „Lakata is an animal“ schreibt der Cape Epic Berichterstatter im Live-Update. Dahinter fahren mit geringen Zeitabständen Sauser/Stander, Lindgren/Giger und Stefan mit Karl Platt durchs Ziel. Dass ausgerechnet kurz vor dem Ziel eine 7 km lange Eisenbahntrasse mit holprigen Schwellen auf die Fahrer wartete, brachte selbst Stefan auf die Palme: „Das war schon meganervig“. Mit ihren Hardtails hatten sie da keine Chance. „Für mich war es heute schwer, von Anfang an ging es nicht so gut und Krämpfe plagten mich. Insofern kann ich mit unserem vierten Platz sehr zufrieden sein“ kommentiert Stefan kurz das Rennen.

Fan Club

2010-03-10



Bild:Stefan-Sahm-Fan-Club

Fan Club

Einige begeisterte Mountainbiker aus Bissingen unter Teck haben im letzten Jahr den Stefan-Sahm-Fan-Club aus der Taufe gehoben und sind inzwischen auch online. Mit Frank, dem Gründer des Clubs, und seiner Familie verbindet Stefan eine Freundschaft, die während seiner Bissinger Zeit entstand und bis heute anhält. Wir wünschen dem Club weiterhin viel Freude am Radsport, schöne Ausfahrten und eine erfolgreiche Teilnahme an MTB-Marathons.

Kurzbericht

2010-03-08


Bild: Armin M. Küstenbrück

Sunshine Cup #3 Amathous

Das letzte Rennen des Shunshine Cups führte rund um die archäologische Ausgrabungsstätte Amathous auf vielen Singletrails. Der Kurs war anspruchsvoll, von den 80 Startern erreichten gerade mal 35 das Ziel. Stefan kam in dem Startgewühle schlecht weg und musste sich von hinten vorarbeiten. „Im Laufe des Rennens schloss ich zu Karl auf und wir fuhren gemeinsam aufs Ziel zu. Karl hatte noch ein paar Reserven und kam einige Sekunden vor mir auf Platz 8. Mit meinem 10. Platz bin ich zufrieden. Das Trainingslager ist erfolgreich beendet und die Form fürs Cape Epic ist da.“ zieht Stefan Bilanz.

Kurzbericht

2010-02-28

Bilder von Armin M. Küstenbrück

Sunshine-Cup #2. Afxentia Etappen-Rennen

Von Sonne und Wärme war in den letzten Tagen auf Zypern wenig zu spüren. Die letzte der drei Etappen des zweiten Laufs des Sunshine-Cups fand bei strömendem Regen und 6 °C statt. Für Stefan, der auf dieser Etappe nicht in die Gänge kam, war nach 5 Runden Schluss. Die beiden vorangegangenen Etappen, ein Zeitfahren über 7,4 km und ein 41 km Point to Point-Rennen liefen dagegen erwartungsgemäß. Stefan und Karl Platt fuhren auf Platz 13 und 14 in alter Manier gemeinsam über die Ziellinie.

Stefan: „Jetzt steht erst mal der Umzug in ein anderes Hotel an und ein bisschen Ruhe. Dann nochmals durch die Berge fahren um Kraft zu tanken und zum Abschluss das letzte Rennen des Sunshine-Cups.“

Kurzbericht

2010-02-21


Bild: Armin M. Küstenbrück

Sunshine-Cup #1 in Voroklini. Start in die Rennsaison

Als zweites Trainingslager des Team Bulls und gleichzeitig erster Renntest der neuen Saison war, wie letztes Jahr auch, die sonnige Mittelmeerinsel Zypern vorgesehen. Eine ganze Serie von Rennen steht in den zwei Wochen Aufenthalt an. Gleich am Sonntag, zwei Tage nach der Ankunft, stand das erste Rennen des dreiteiligen Sunshine-Cup auf dem Programm. Der Test verlief erfolgreich. Stefan zufrieden: „Es lief gut, die Beine haben willig mitgemacht. Platz 11 war ein guter Anfang.“

Training

2010-02-06

Vom sonnigen Mallorca in die eisige Heimat

Das Bulls-Team begann das diesjährige Training im Januar auf Mallorca. Stefan lapidar auf die Frage, warum ausgerechnet in dieser Zeit: „Da hat es noch nicht so viele Radfahrer.“

Zurückgekehrt, war zunächst der Zusammenbau des neuen Team-Rades angesagt. Danach ging es mit dem Training in den winterlichen Gefilden um Thun weiter, mit überraschenden Momenten. Stefan: „Ein paar Kilometer südwestlich von Thun bei Gundelsei bin ich zufällig auf eine Art Eishöhle mit überdimensionalen Eiszapfen gestoßen als ich auf der Suche nach neuen Trails war um mich unter anderem auch an das neue Team-Rad zu gewöhnen. 2010 gibt es ein paar Veränderungen der Rahmengeometrie. Kürzere Kettenstreben, ein höheres Tretlager und eine veränderte Lenkgeometrie machen das Rad noch agiler und angriffslustiger.“

Team Bulls

2010-01-17


Drei weitere Jahre beim Team Bulls

Stefan setzt die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der ZEG im Team Bulls fort.

Als das Team Bulls mit Stefan, Karl Platt und Teammanager Friedemann Schmude im Jahr 2007 aus der Taufe gehoben wurde, konnte niemand ahnen, dass daraus für alle Beteiligten eine solche Erfolgsgeschichte werden sollte. Der furiose Start mit dem Sieg beim Cape Epic lies aber bereits erahnen, welches Potenzial in dem Team steckte. Die folgenden drei Jahre fuhr es Siege am laufenden Band ein. Kaum ein MTB-Etappenrennen von Rang das nicht mit einem Bulls-Sieg endete.
Inzwischen hat das Team weltweite Anerkennung und Bekanntheit erreicht. Für die ZEG, die das ganze Fahrrad-Spektrum auch mit ihren Eigenmarken
BULLS, PEGASUS und KATARGA abdeckt, war das ein Grund 2009 das Team mit Tim Böhme und Thomas Dietsch zu erweitern. So war es nur folgerichtig, dass die Verträge von Stefan und natürlich auch Karl Platt um weitere drei Jahre verlängert wurden.

Rennkalender

2010-01-06

Rennkalender 2010

Die Saisonplanung für 2010 steht weit gehend. Einige Termine sind noch nicht sicher. Sie werden gegebenenfalls nachgetragen.

Gleich das erste Rennen fällt eigentlich etwas aus dem Rahmen, die Rad-Cross Meisterschaften im schwäbischen Magstadt am kommenden Sonntag. So wie es im Moment aussieht, dürfte das ein Schnee- und Eisrennen werden.

Erster Höhepunkt wird das neu gestaltete Cape Epic im März sein. Die neue Trans Germany, die nun entlang der Alpen führt, wird eine gute Vorbereitung für das zweite Highlight, die Transalp, werden.